Hört sich nicht nur schlimm an sondern ist harte Realität geworden, für einen Internet User der mit Sicherheit so nicht berühmt werden wollte.
Was war passiert ???
Marc L. ist ein Web2.0 Jünger und er hat in diversen Portalen wie Flickr, Facebook usw. sehr viele Fotos gepostet von sich und seiner Umgebung. Insgesamt sind 17.000 Fotos aufgetaucht die er eingestellt hatte. Neben den Fotos gab es auch noch zig Einträge über seine Sexgeständnisse und seinen Arbeitgeber. Die Zeitung “Le Tigre” aus Frankreich hat nun auf 2 !!! Seiten sein Leben komplett veröffentlicht. Nebe Fotos wurde auch noch Auszüge seiner Posts und Adressen gedruckt. Mar L. war natürlich geschockt und verlangte die sofortige Löschung seiner privaten Daten in der Online Ausgabe. Die gedruckte Version konnte man ja nun nicht mehr zurückrufen und liegt nun in jedem Kiosk in ganz Frankreich.
Die Zeitung löscht (fast) gar nichts !
Die Zeitung ist sich keiner Schuld bewußt das sie alle Informationen “aus öffentlich zugänglichen” Quellen hat. Nur die Adresse des Arbeitgebers wurde aus Datenschutzgründen gelöscht. In einer Mail, der Zeitung, an Marc L. wurde nur erwähnt das er schließlich selber Schuld sei, das so viel Informationen über ihn zu finden sind. Sie sei auch nur rein zufällig auf ihn gestoßen weil ein Reporter nach Urlaubsfotos gesucht hatte und dabei entdeckt hatte das Marc L. 17.000 Fotos veröffentlicht hatte.
Marc L. versucht Schadensbegrenzung
MArc L. hat nach dem veröffentlichen, sofort seinen ganzen Fotos gelöscht von den Portalen und ist sauer auf die Zeitung. Er konnte aber erwirken das zumindest verfremdet worden ist und nicht mehr als Klartextversion zu lesen ist.
Fazit:
Das Internet ist öffentlich und auch der Le Tigre will wieder solche Artikel veröffentlichen. Profile lassen sich sehr einfach zusammen stellen und da alles öffentlich zugänglich ist, wird es oftmals kein Problem sein ein paar Infos zu einem persönlichen Profil zusamen zu fassen. Also erst Gehirn einschalten und dann posten
Der immer noch wichtigste Punkt bei dem Umgang mit dem Internet…
Wer kein Französisch kann, dem hilft der Google Übersetzer hier weiter.






5 KOMMENTARE ZUM Artikel
Ja, es gibt eben Dinge, die sollte man vielleicht nicht bloggen…auch nicht in seinem perönlichem Privatweblog…
Ein Unding ists von der Zeitung trotzdem. Das mindeste wäre eine Entfernung aus dem Onlineportal auf Wunsch des betreffenden…
Eine Beteiligung an den Einnahmen wäre auf jeden Fall das mindeste gewesen!
@ mr.gene
in diesem Fall ist man ja selbst Schuld weil ALLE Daten für ALLE öffentlich einzusehen waren sind. So ein Artikel der Zeitung soll ja auch aufmerksam darauf machen, was man so im Netz treibt oder besser unterlassen sollte…
Klar ist es irgendwie ein Unding was die Zeitung da gemacht hat, aber wer so viele Fotos reinstellt und dann auch noch alles von sich preisgibt und das im Internet, der ist schon selber schuld. Jeder weiß, dass das Internet für alle zugänglich ist und ich sehe das auch so, erst Gehirn einschalten und dann schreiben.
@ Sonnensegel
Nein wissen leider immer noch zu wenige….
@Carsten
Unter dem Gesichtspunkt hats natürlich geklappt. Da bin ich mir ganz sicher!