Conficker will User abzocken


Nachdem der Virus Conficker etwa im November 2008 entdeckt wurde, war seine Funktion und sein Gefährdungspotential unklar. Zuerst verbreitete er sich nur ungehemmt ohne weitere Funktionen. Dann tauchte die Variante B auf, die selbsttätig Passwörter knackte. Mittlerweile sollen etwa 10 Mio Rechner weltweit infiziert sein, in Deutschland etwa 7% aller Rechner. Die Gefahr be-steht darin, dass diese ganzen befallenen Rechner zu einem sogenannten Bot-Netz zusammengeschaltet werden können und dann Angriffe auf andere Rechner starten können, etwa Spamangriffe, Festplatten löschen usw.  Mittlerweile blockiert Conficker bei den befallenen Rechnern den Zugang zu den Websiten von Antivirusanbietern und Anbietern von Virenbekämpfungs-software. Nachdem zum 1. April ein Großangriff erwartet wurde stellte Conficker Verbindungen zu Servern in Korea und der Ukraine her und mutierte daraufhin. Aktuell bietet Conficker eine nicht existierende Antivirensoftware namens Spyware Protect 2009 zum Preis von 50 € an. Bloß nicht anbeissen! Übrigens hat Microsoft die Sicherheitslücke, die Conficker nutzt, schon frühzeitig geschlossen. Wer sein BS auf aktuellem Stand hält und seine Antivirussoftware ebenso, der kann beruhigt sein. Im übrigen gibt es genügend Testsoftware im Netz, wo man seinen Rechner auf möglichen Befall überprüfen kann wie etwa:    http://www.confickerworkinggroup.org/infection_test/cfeyechart.html

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