In den aktuellen Diskussionen ist alles , was in Verbindung mit Klimawandel zu tun hat, immer brisant. Z.B. erscheinen mir die Pläne, Co2 unterirdisch einzulagern als hirnverbrannte Idee, teuer und sinnlos dazu. Was soll das bringen? Die aufwändige Technik, unsichere Lagerstätten und die nötige Nachsorge. In Biologie habe ich gelernt, dass Pflanzen Co2 in der Photosynthese in O2, also für uns lebenswichtigen Sauerstoff umwandeln. Um dem Kreislauf der Natur zu folgen, kann die Entscheidung doch nur lauten, angemessene Pflanzensubstanz zu erzeugen und erhalten, um der hohen Erzeugung von Co2 einen Gegenpol zu bieten. Die Einlagerung ist demnach wieder ein Verschieben der Verantwortung auf künftige Generationen. Wir sollten lieber darauf achten, dass dem ungehemmten Abholzen des Regenwaldes in Amazonien und Indonesien ein Gegengewicht durch entsprechende Aufforstung an anderer Stelle oder ebendort geschaffen wird. Auch in den Ozeanen befindet sich eine gigantische Sauerstoffmaschine in Form der dortigen Algen, die am Co2-Abbau mitwirken und die muss gegen Verschmutzung geschützt werden. Dass dieses jetzt noch funktionierende Gleichgewicht in Gefahr ist, wird nach meiner Meinung hauptsächlich durch die Vorstellung von Milliarden autofahrenden Chinesen und Indern ausgelöst. Wenn wir denen nicht verbrauchs- und Co2-ausstoßarme Fahrzeuge interessant machen können, nützen unsere Anstrengungen im Umweltschutz niemandem. Die Chinesen sind was den Umgang mit der Resource Umwelt betrifft auf dem Stand von Deutschland in den 50er Jahren. Verschmutzung macht nicht an Ländergrenzen halt, deswegen dürften wir über kurz oder lang diesen Mist, den wir einigermassen wirkungsvoll hier bekämpfen importiert bekommen.
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UserOnline



2 KOMMENTARE ZUM Artikel
So ist es. Planzen zu pflanzen, wäre in vielerlei Hinsicht sehr schlau.
Mir kommt bei diesem Blogbeitrag jedoch wieder, wie immer bei dem Thema CO2, der Gedanke auf, daß Carboniumdioxid nicht für die Klimaerwärmung verantwortlich ist, sondern lediglich Abzocke hoch drei ist, zusamenhängend mit der Erdölsauerei, der Vortrag von F. William Engdahl schildert dies gut: http://www.dailymotion.com/video/x79wik_engdahl-vortrag_news .
Weiteres, was den durchschnittlichen Fernsehzuschauern unterschlagen wird: Selbst wenn CO2 für die Klimaerwärmung verantwortlich ist, wird durch die neuen ach so »klimafreundlichen« Fahrzeugindustrieproduktionen der Umwelt mehr geschadet als diese geschont wird. B e i d e r P r o d u k t i o n der Fahrzeuge werden nämlich Unmengen an CO2 ausgestoßen, die den Gesamtausstoß der etwas älteren Fahrzeuge bei weitem übersteigen. Darüberhinaus verbrauchen die neueren Fahrzeuge etwa doppelt so viel Kraftstoff, was vermutlich an dem höheren Gewicht liegt.
Hi rrr, hab mir den Vortrag von Engdahl angetan! Schwafelheini. Aber die Theorie, dass die Russen vermuten, die Erde produziere unbegrenzt Erdöl und Erdgas ist mir neu. Ich meine, ich habe auch meine Probleme, dass 1. Erdölquellen beim Anzapfen unter Druck stehen: ich würde eher vermuten, dass nach der Theorie, es handele sich um ursprüngliches organisches also Pflanzenmaterial dieses bei Umwandlung in Erdöl weniger Raum einnehmen würde als vorher, also warum Druck? 2. nach der geologischen Plattentektonik schwimmen tektonische Platten auf dem Magma und sind zwar langsam aber in Bewegung: wie können sich dann so riesige Lagerstätten bilden ohne Gefährdung durch diese Erdbewegungen 3. die Erde ist zwar nach aktuellen Erkenntnissen 4 Milliarden Jahre alt, ein tierisch langer Zeitraum, wo vieles passieren kann, also auch die Entstehung von Erdöllagerstätten, aber angeblich hat sich die Erde in ihrem Aussehen auch grundsätzlich verändert. Ich bin zwar kein Anhänger von Verschwörungstheorien, aber ich vermute, dass da wirtschaftliche und politische Gründe dafür sprechen, den wahren Wissenstand zu verschleiern. Man stelle sich vor, die russische Theorie wird akzeptiert. Dann gehen die Erdölpreise in den Keller, die Amis müssen ihre Politik neu ausrichten und alle Anstrengungen zum sparsamen Verbrauch von diesem Stoff sind für die Katz.
Zum Co2-Problem sieht mein Ansatz ähnlich aus. Die Welt braucht Probleme, damit was berichtet werden kann und die Politiker ein Betätigungsfeld haben!