Wenn wir im Netz surfen, hinterlassen wir sehr viele Spuren, die andere Anbieter dazu nutzen, um z.B. ein Surfprofil über uns zu erstellen, aus dem hervorgeht, wann wir bevorzugt surfen, welche Informationen wir suchen usw. Daraus wird uns bestenfalls ein besonders auf uns abgestimmtes Werbeangebot beim nächsten Aufruf bestimmter Seiten offeriert. Das finde ich sehr lästig. Mit dem Aufruf an eine Seite geht die Anfrage an den Server einher, der von uns z.B. die IP-Adresse erhält. Diese ist eindeutig unserem Rechner im Netz zugeordnet und ist nur einmal im Netz vergeben. Damit liegt auch meist der Standort des Rechners fest. Das erkennt also der Server neben anderen Informationen wie etwa welchen Browser, welches Betriebssystem wir nutzen. Dies macht sich zur Zeit “rottenneigbor.com” zunutze, um deutsche Interessenten auf die bekannte “Störungsmeldungsseite” umzuleiten. Ein sogenannter Proxy macht unsere IP für den Empfänger unkenntlich, sodass dieser nicht weiss, woher die Anforderung kommt. Mit “ANONYMOUSE.ORG” ist es möglich, ohne Hinterlassen der echten IP zu surfen. Weitere Spuren sind die Cookies, die zum bequemen Surfen unerlässlich sind, aber auch verräterische Informationen über unser Surfverhalten weitergeben können. Hier kommt etwa die auf mein Nutzerverhalten abgestimmte Werbung zum Tragen. Hier hilft uns folgendes: Firefox-Nutzer klicken auf „Extras, Einstellungen, Datenschutz“ und löschen das Häkchen vor „Cookies von Drittanbietern akzeptieren“ – meist betrifft das serverfremde Werbe-Cookies, die das Surfverhalten über mehrere Server aufzeichnen können. Unter „Ausnahmen“ tragen Sie Seiten ein, deren Cookies Sie nur oder nie blocken wollen. Im Drop-Down-Menü „Behalten, bis:“ wählen Sie für größtmögliche Sicherheit „Firefox geschlossen wird“. Die Addons CookieSafe und Cookie Monster erlauben ein umfangreiches und bequemes Cookie-Management über die Statusbar.Den gesamten Artikel findet ihr unter PCWELT.





7 KOMMENTARE ZUM Artikel
hallo heri
deine tipps sind sehr hilfreich.
was es ein bissl schwer macht, sind die posts an sich.
mach doch mal zwischendurch einen absatz und eine zwischenüberschrift, bring einen screenshot, wie und wo das mit firefox geht. das lockert unheimlich auf und führt den leser gut durch den ganzen text.
momentan ists ne textwüste, die sich schwer liest.
Ich muss meinem Vorredner zustimmen, so ein oder zwei Absätze könnten echt nicht schaden! Die Sache mit den Bilder ist bei Gelegenheit sicher auch nicht verkehrt, wobei ich auch nicht so der Fan davon bin…in meinem Blog gibts auch kaum Bilder…
@Topic: Anonymouse hätte gut und gerner verlinkt werden können, denn der Service ist echt TOP!
Danke für die konstruktive Kritik. So wünsch ich mir die Hinweise. Bin noch nicht ganz fit mit Wordpress!?
Es gibt da auch noch andere, sehr gute Addons von Firefox, unter anderem betterprivacy, dass auch Flashcookies “verarbeitet”. Diese werden von Firefox nämlich nicht gelöscht.
Guter Hinweis, hab gesehen “auch gegen Langzeitcookies”. Was ist das schon wieder? Aber schon installiert, danke!
naja… es gibt Cookies, die sind in einem speziellen Ordner abgelegt. Diese Cookies haben in der Regel auch eine bestimmte Laufzeit, in der sie gültig sind. “Langzeitcookies” sind nach meiner definition Cookies, deren Laufzeit a) nicht beschränkt ist oder b), die nicht in diesem Verzeichnis abgelegt also auf meinem PC versteckt werden, damit ich sie nach dem surfen nicht löschen kann.
Diese Cookies erzählen so viel über mein Surfverhalten, habe jetzt automatisch löschen eingestellt.