Wolfgang Clement von der SPD hat sich in meinen Augen positiv hervorgetan als er der total machtgierigen und karrieredurchseuchten Ypsilanti in ihre wählerbetrügerische Absichtensuppe gespuckt hat (siehe hierzu Blog zu Mann.de). Nunmehr schöpft Herr Clemens aber selbst nicht nur aus den reichlich bemessenen Politikerpensionsbowle, sondern jetzt eifert er dem ebenfalls in die gleiche Richtung abmarschierten Ex-Bundeskanzler Schröder nach, indem er als unabhängiger Berater für die russische Firma Energy Consulting noch ein paar Rubel dazuverdient. Zudem hält er noch als Aufsichtsratmitglied bei der RWE-Kraftwerkstochter RWE Power seine Energierechnung niedrig. Ich kann zwar verstehen, dass so erfahrene Leute mit enormen Kontakten in der Politik wichtig für die Wirtschaft sind, aber mir ist es schwerlich nahezubringen, dass die sowieso schon reichlich bemessenen Pfründe aus politischer Arbeit unangetastet bleiben. Eine kostendeckende Aufwandserstattung täte es doch auch, wenn ihr mit 70 noch nicht euren Garten jäten wollt. Das bring mal einem Hartz4-Empfänger nahe. Fangt doch bei Euch selbst an Ihr Schreihälse, wenn ihr über die Gier der Bänker lamentiert. Ihr seid nicht besser.



