Wer kennt Cyber-Bully?


In der aktuellen Ausgabe der Cosmopolitan wird ausführlich über Cybermobbing und Cyberstalking berichtet. Da dies in der Mehrzahl von Männern erfolgt, hat sich im englischen Raum der Begriff “Cyber-Bully” für eine Person, die anderen im Netz Schaden zufügt, etabliert. Insbesondere sind Frauen nach der Beendigung einer Liebesbeziehung gefährdet, die im Umgang mit ihren Fotografien oder Filmen sorglos waren. Denn diese z.T. sehr intimen und sensiblen Aufnahmen werden vom rachsüchtigen Ex Online gebracht, möglichst anonym, aber unter voller Namensnennung des Opfers, sodass man bei entsprechendem googeln auf dieses kompromittierende Datenmaterial stösst. Da etwa ein Drittel aller Perso-nalverantwortlichen im Netz nach Informationen über Bewerber sucht, sind wir von Datenwachschutz.de manchmal erste Anlaufstelle für die Opfer.  Ein Fall in Amerika hat besonders Aufsehen erregt. Da haben eine rachsüchtige Ex-Freundin mit Hilfe ihrer Mutter einem Teenager einen Cyberfreund namens Josh vorgegaukelt, in den sich das Mädchen verliebt. Als die Inszenierer dann umschwenkten und andere zum Cybermobbing gegen die Kleine aufhetzten, trieben sie sie damit in den Selbstmord. Solche Fälle erregen Aufsehen, sind aber wahrscheinlich gar nicht so selten.


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