Deutschland: Analphabeten unerwünscht?


Ein Ausländer, der weder lesen noch schreiben kann, hat mangels Beherrschung der deutschen Schriftsprache keinen Anspruch auf Einbürgerung! Wie der VGH (Verwaltungsgerichtshof) des Landes Baden-Württemberg in Mannheim feststellte, muss ein Einbürgerungswilliger zu- mindest in der Lage sein, deutsche (amtliche) Schreiben, Formulare und sonstige Schriftstücke in deutscher Sprache zu verstehen.

Meine persönliche Meinung ist, dass diese Notbremse viel zu niedrig angesetzt ist.  Vielfach sind die Einwanderer unausgebildet und lernunwillig, fallen dann in der Regel dem sozialen Netz zur Last. Wir müssen uns endlich von diesem unseeligen Pauschalvorwurf des Nazismus emanzipieren, wenn wir nicht wollen, dass dieses Land, das wir alle lieben, ausgeschlachtet wird.

Mit Augenmass muss das heissen, die Einbürgerungsvoraussetzungen zu definieren. So finde ich den aktuellen Einbürgerungstest für jeden, der sich ein bisschen für diesen Staat interessiert, sehr einfach. Das Geschrei darum find ich befremdlich.  Man legt die Latte beim Hochsprung auch nicht auf den Boden, aber wir sollen das, wenn das nach irgendwelchen realitätsfremden Meinungen geht. Dass wir alle Ungerechtigkeit der Welt in unseren Grenzen beheben, der Anspruch ist zu hoch gesetzt. Deutschland vom kriminellen Nazi-Regime  zum Streberstaat? Ist das gewollt?


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