Ich habe noch nie Paintball gespielt, kenne aber von einigen Berichten so ungefähr die Regeln. Nach meinem Wissen geht es darum mit Farbklecksen aus entsprechenden Pistolen den Gegner als kampfunfähig zu markieren. Weiterhin wird dieses Spiel nur von Erwachsenen und auf privatem Gelände gespielt.
Wir haben in unserer Jugend – mit allgemeiner Billigung – Cowboy und Indianer gespielt, haben uns selbst sogenannte “Flitzebögen” aus Weidenruten geschnitzt und die Pfeile sachkundig flugfähig gemacht. Klar, dass wir damit auch aufeinander geschossen haben. Oder wir hatten Krieg mit ausländischen Jugendlichen aus der Nachbarschaft und haben uns gegenseitig mit Steinen beworfen. Wer bei der Bundeswehr war, weiss bestimmt auch Ähnliches zu berichten.
Da mutet mir das Verbot des Staates für dieses harmlose Paintball-Spiel mal wieder als weltfremder Aktionismus an. Niemand wird ernsthaft gefährdet oder bedroht. Was greift der Staat in diese private Angelegenheit ein? Um vor Amokläufen wie Winnenden zu schützen? Solche Spiele sind Ventile für die in uns allen schlummernden Aggressionen, wer die Ventile verbietet, der sorgt für Überdruck an anderer Stelle. Meine Meinung: Der Staat soll sich raushalten oder konsequent alle Sportschützen, Karate usw ebenfalls abschaffen!





2 KOMMENTARE ZUM Artikel
Das ganze erweckt einfach den Anschein nach blinden Aktionismus von Seite der Politik..