Das war wirklich ein schlechter Scherz, der einem 28-jährigen Schreiner in Frankreich per SMS übermittelt wurde. Aber kaum hatte er die SMS gelesen klingelte die Polizei und nahm ihn für 24 Stunden in Gewahrsam. Dort musste er sich mit Vorwürfen wie Terrorismus und kriminelle Machenschaften gefallen lassen. Die nicht ganz ernst gemeinte SMS lautete: Hast du eine Idee, wie man einen Zug zum Entgleisen bringen kann?
Der Betreiber der Telefongesellschaft hatte wohl alle SMS mitgelesen und hatte aufgrund des bizarren Inhalts Sender und Empfänger an die Polizei verraten. Nunmehr entstand der Eindruck, der Betreiber läse alle SMS, woraufhin er melden liess, er sei nur auf Behördenanfrage zur Weiter-leitung von SMS an diese befugt. Das heisst im Klartext, es war illegales Mitlesen. Das Gewahrsam des SMS-Lesers erklärte die Polizei damit, der Empfänger habe es unterlassen, eine mögliche Straftat anzuzeigen. Die spinnen, die Franzosen.




