Skandal um Google-Streetview


Google Streetview kommt mal wieder in die Schlagzeilen. Nach Angaben des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar nutzen die Streetview-Fahrzeuge auch Scanner, mit denen private Funknetze, also das weitverbreitete WLAN aufgespürt und katalogisiert werden kann. Da viele private Nutzer Ihren eigenen Namen zur Bezeichnung des WLAN-Netzes verwenden, ist die Anonymität nicht gegeben. Normalerweise werden Informationen über private Funknetze dazu genutzt, den Ort eines Netzbenutzers genau festzustellen, aber die Information wäre für Google eigentlich mit Kosten verbunden, da sie eigent-lich zugekauft werden müsste.

Google wiegelt sodann auch ab, alle Daten würden anonymisiert registriert. Wer`s glaubt!

Was Google Streetview alles so aufnimmt zeigt die SZ.

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3 KOMMENTARE ZUM Artikel

  1. josi-su hat diesen Kommentar am 26. April 2010 geschrieben| Permalink

    Nicht, dass es schon genug ist, dass Google Streetview Menschen mit vor die Linse nimmt, die wahrscheinlich lieber danach gefragt werden möchten, ob sie das überhaupt wollen. Nun scannen die auch noch private WLAN-Netze und gelangen an private Nutzerinfos. Frage mich, wo da der Verbraucherschutz bleibt.

  2. Ben hat diesen Kommentar am 30. April 2010 geschrieben| Permalink

    Sehr interessanter Artikel!
    Genau über das Thema haben wir auch geschrieben.
    Kann sich vielleicht jemand vorstellen, was für Auswirkungen und Möglichkeiten die gesammelten Daten auf die Werbeindustrie haben könnte. Datenverkauf von Google vorausgesetzt..

  3. Mika hat diesen Kommentar am 1. Mai 2010 geschrieben| Permalink

    Der Große Bruder sieht dich. LOL.

Ein Trackback

  1. [...] Skandal um Google-Streetview (datenwachschutz.de) [...]

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