Unsoziales social Networking


Für 75% der Jugendlichen zwischen 12 und 24 Jahren ist es so selbstverständ- lich wie Telefonieren, mehrmals wöchentlich in sozialen Netzwerken im Internet aktiv zu sein. Kritik wird allerdings am Verhältnis zum Datenschutz geübt, da die Usergruppe sehr lax mit persönlichen Daten umgeht. So werden Bilder von “wilden Parties” für jeden googelbar ins Netz gestellt.

Folgen dieses Leichtsinns sind häufig Diffamierungen, Mobbing oder auch das böse Erwachen, wenn es zur Bewerbung an die Ausbildungsstelle geht oder weit später auf dem Berufsweg. Das Netz vergisst wenig, vor allem kaum Fehler. So sind verfängliche Bilder kaum zu entfernen, zumal sie von vielen Usern kopiert und an anderer Stelle wieder eingestellt werden.

Deshalb mein Rat: So wenig wie möglich aus der Privatsphäre preisgeben und darauf achten, dass wie bei Facebook streng getrennt wird zwischen öffentlich zugänglichen und privaten Daten.

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