Die Bildungs-Chipkarte könnte als gutgemeinter Versuch gewertet werden, die sogenannten bildungsresistenten Familien zu erreichen. Ich sage jedoch schon den Missbrauch voraus, weil sich immer, wenn der Staat Geld verteilt eine Schattenindustrie formiert, die dem vermeintlichen Zweck dient. Prompt wird es wieder nötig sein, sogenannte “Zertifizierungen” für Anbieter von zugelassenen Leistungen zu vergeben. Es werden Kontrollmechanismen hierfür aufzubauen sein. Schwupps, versiegt die Geldquelle angesichts der überaus gierigen Industrie, und die eigentlich zu Fördernden gehen leer aus.
Da lobe ich mir den Vorschlag des DM-Gründers Götz Werner, der für jeden Bürger ein Grundeinkommen fordert. Es würde die gesamte Bürokratie zur jetzigen Kontrolle der Bedürftigkeit entfallen. Allenfalls bei Familien mit Kindern wäre die Einhaltung zu definierender Erziheungsaufwendungen zu prüfen.
Die Bildungskarte wird wieder viel Geld verschlingen, wobei nur wenig bei den Begünstigten ankommt, sage ich vorher.




