Wie ohnmächtig man als User gegenüber dem Giganten “Google” mit allen seinen Funktionen und Unterfunktionen ist, musste ich jetzt am eigenen Leib feststellen: Als Nutzer der Adsense-Werbe-Funktion genoss ich die Tatsache, dass gelegentliche (Mini-)Einnahmen durch ebensolche gelegentlichen Klicks zustande kamen. Das lief so mehrere Monate, bis eines Tages aus heiterem Himmel eine Warnung von Google per Email einflatterte, “man habe Unregelmäßigkeiten bei den Klickaktivitäten festgestellt”, aber nähere Angaben könne man hierzu nicht machen. Da ich mir keiner Schuld bewusst war, ignorierte ich diese Verwarnung und vergaß den Vorfall.
Doch Anfang August, die Mitteilung, das Adsense-Konto sei gesperrt wegen eben dieser Unregelmäßigkeiten beim Anklicken. Man könne aber Widerspruch einlegen, was sogleich erfolgte. Dieser wurde ebenfalls ohne Begründung nach wenigen Tagen abschlägig beschieden.
Nunmehr las ich zu meinem Erstaunen, dass keine rechtliche Handhabe laut AGB bestehe und die Auszahlung der Einnahmen (natürlich von mehreren Monaten) verfallen würde. Bin ich gegenüber wirklich rechtlos? Wer kennt ein sinnvolles Alternativangebot eines anderen Adsense-Anbieters ausser Google, denn mit so einer Organisation, die begründungslos Verträge aufkündigt, kann ich nicht warm werden. Ich überlege sogar noch weitergehende Schritte gegen so einen übermächtigen Moloch.
Zitat: Zum Schutz unseres firmeneigenen Erkennungssystems können wir unseren Publishern keine Informationen über ihre Kontoaktivitäten mitteilen. Dazu zählen auch Informationen über eventuell beteiligte Webseiten, Nutzer oder Drittanbieter-Services.
Gemäß unseren allgemeinen Geschäftsbedingungen liegt die Entscheidung darüber, ob ungültige Klickaktivitäten vorliegen, im alleinigen Ermessen von Google.





5 KOMMENTARE ZUM Artikel
Finger weg von den Knebelverträgen und ähnlichen der Firmen google, Yahoo, ask u.s.w.. Im Netz nach Möglichkeit geckobrowser benutzen ( Firefox, Seamonkey, K-meleon, Flock), diese in allen Einstellungen abspecken und max. sichern, Noscript, Adblock plus und Better Privacy installieren, keine überflüssigen Toolbars und Erweiterungen benutzen, google Adsence, analytics u.ä. Spyware und Betrugsversuche verbieten.
Alle privaten Daten nach schließen des Browsers automatisch löschen, nie Passwörter speichern lassen und vorm Ausschalten des PC CCleaner und Revo uninstaller ( oder entsprechendes ) durchlaufen lassen.
Windows am Besten auf möglichst geringe Anzahl an Prozessen und offenen Ports beschränken ( svc2kxp benutzen ).
Gruß………Fiete
Ich frage mich gerade, warum dir der entsprechende Part innerhalb der AGB’s erst im Nachhinein auffällt^^ Aber um es Kurz zu machen, es ist durchaus keine Seltenheit das hier und da mal ein AdSense-Konto auf der Strecke bleibt. Die Tatsache hätte dich wahrscheinlich nicht geschockt wenn du dich von vornherein ein wenig mehr mit dem Thema befasst hättest. Und falls der Hinweis “in der jeweiligen Anzeige auf den grünen Pfeil klicken – Danke” schon zu deiner AdSense-Zeit dort gestanden hat, hätte man dich schon alleine wegen der Tatsache des Klickhinweises sperren können (Das ist gerade nicht so wirklich ersichtlich^^)
Hi, das ist ja ein starkes stück. falls der vertrag mit google nach deutschem recht zustande gekommen sein sollte sind derartige klauseln mit ziemlicher wahrscheinlichkeit unwirksam … es gibt das AGB-Gesetz. am besten von einem spezialisten (anwalt) prüfen lassen.
viel glück,
Bernd
Einer mir bekannte e-commerce Seite wurde bei täglichen Rechnungen von €750 an Google plötzlich alle Adwords Kampagnen geschlossen. Begründung: Niedrige Qualität der Website. Und das nach über drei Jahren. Nach Beschwerde einlegen und zweimaliger Prüfung wurde das Konto wieder geöffnet. Eine wirkliche Erklärung gab es nicht.
Hast Du mal über flattr nachgedacht? So als eine Art Soziales Payment finde ich das eine sehr gute Sache.