Entrechtete Väter


Die frühere Rollenverteilung in der Familie, dass der Mann das Geld nach Hause holt, die Frau Kinder und Haus hütet, hat nie richtig funktioniert und befindet sich auch weiterhin in Auflösung. Das gilt sowohl für Männer, die in meiner Generation und davor entweder ihr Leben in Pflichterfüllung für  Vaterland oder Firma zu verlieren verpflichtet waren, als auch Frauen, die nicht nur laut unserer Verfassung gleich sind. Das ist gut so. Unsere Generation versuchte alle denkbaren Formen des Zusammenlebens und sammelte dabei wichtige Erfahrungen.

Jeder interpretiert heute seine Rolle anders als diese zementierten militärischen Riten, die unnatürlich viel Einfluss in der Gesellschaft haben. Das gilt vor allem für Männer und Väter, deren gemeinsame Solidarität mit den ebenfalls experimentierfreudigen Frauen jeglicher Generationen jegliche Unterdrückung ablehnten. Das beiderseitige Voneinander-lernen hat viel Neues in die Kindererziehung einfließen lassen. Heute ist der Spezialist und Schmalspurdenker die Ausnahme, viele Personen entdecken an sich mehrere Talente und entwickeln diese, soweit die Ressourcen dafür ausreichen.

Männer und insbesondere Väter haben unter diesen geänderten Bedingungen gerade in den schwerfälligen und wenig innovationsfreudigen Rechtssystemen immer noch die Zwangsrollle des Ernährers der Familie. Nicht anders ist es zu erklären, dass diese Rollenzuweisungen z.B. bei einer Scheidung i.d.Regel den Frauen die Kinder zuweisen und fast reflexartig den Vater zur Beisteuerung von finanziellen Leistungen verdonnert, vom Jugenandamt überwacht und von der Rechtssprechung mit bis zu Haft eingefordert werden kann.

Frauen dagegen erhalten Unterstützung von den Behörden, werden von der Rechtssprechung mit Samthandschuhen angefasst, selbst wenn sie widerrechtlich dem Vater die Kinder entziehen. Männer ziehen bei häuslichen Auseinandersetzungen den Kürzeren, da qua Verordnung bei solchen Fällen der Störer bis zu 10 Tagen aus der gemeinsamen Wohnung verweisen wird. Hiervon wird grundsätzlich Gebrauch gemacht, wobei mir nur Fälle bekannt sind,  wo angeblich der Mann der Störer ist.  Auch die Rechtsprechung hinkt hinter aktuellen gesallschaftlichen Ent-wicklungen her. So hängen überall Pamphlete in den Gerichte, wo quasi nur an Frauen gerichtet Botschaften sind, wie man sich bei häuslicher Gewalt verhält. Tatsache ist, dass wissenschaftlich bewiesen ist, dass Frauen genauso häufig Gewalt anwenden wie Männer.

Insgesamt läßt sich festhalten, dass die Entrechtung der Väter insbesondere den Scheidungsvätern zustößt, ganz abgesehen davon dass sie mit Anwendung der “Düsseldorfer Tabelle” insbesondere bei mehreren Kinder finanziell ausbluten. Sicher gibt es auch Väter, die sich aufgrund dieser Gefahr vor der Zahlung des Unterhalts drücken. Aber hat da ein gesunder Staat nicht die Verpflichtung, die Kinder vor der Entfremdung zu einem Elternteil zu schützen, weil das psychische Schäden verursacht. Die Regel ist, dass Mütter ihre Kinder gegen den Erzeuger aufhetzen und diesen zum Geldvater ohne Ansprüche degradieren.

Wann endlich die erreichen diese gesellschaftlichen Änderungen die Rechtsprechung?

Solange aber keine Reaktion auf eine öffentlich Aussage wie z.B. der damaligen Vize der FDP C. Pieper, die in einem Interview den Mann als Auslaufmodell der Evolution bezeichnete, erfolgt, solange ist die Botschaft noch nicht angekommen, dass jetzt femifaschistische Tendenzen bedient werden!

Webhosting preiswert - inkl. Joomla!

RSS ? Hier klicken !

Was ist eigentlich RSS ?

Kostenloses Buch

Twitter

Was ist Twitter ???